Rentenanlagen bringen praktisch keinen Zins und voll auf Aktien zu setzen, ist aus Risikoüberlegungen oft nicht opportun. Multi-Asset-Fonds sind daher die Absatz-Renner im Zinstal.

Das Kalkül dahinter ist relativ einfach: Der Fondsmanager ist nicht mehr nur auf eine Assetklasse beschränkt, er kann grundsätzlich viele Ertragsquellen nutzen. Die Sache hat nur einen Haken.

Experten können Probleme schaffen

Prinzipiell geht es doch darum, derzeit schwierige Anlageentscheidungen nicht selbst treffen zu müssen, sondern dem Spezialisten, also einem Portfoliomanager, zu überlassen. Soll der Experte doch entscheiden, wo mein Geld am besten angelegt ist.

Viele Portfoliomanager sind auch echte Experten, aber genau dieser Punkt schafft Probleme für den Anleger. Denn das Expertenwissen beschränkt sich häufig auf eine einzige Anlageform: Aktien. Folgerichtig sind viele dieser Multi-Asset-Fonds (=Mischfonds), die gerade en vogue sind, tatsächlich „verkappte“ Aktienfonds. Eine starke These, die sich mit einem einfachen Blick auf Korrelationen (beschreiben Richtung und Stärke eines Zusammenhangs zwischen zwei Variablen) gut belegen lässt.

Hierfür haben wir beispielhaft sechs beliebte und bekannte Mischfonds** ausgewählt und deren Korrelation zum STOXX 600 Index ermittelt. Die folgende Tabelle zeigt deren Korrelation zum breiten Aktienmarkt im Zeitraum vom 30. Juni 2017 bis 30. Juni 2018 auf Wochenbasis (Quelle Bloomberg):

 Fonds 1 0,62
 Fonds 2 0,68
 Fonds 3 0,89
 Fonds 4 0,78
 Fonds 5 0,88
 Fonds 6 0,84

Im Durchschnitt liegt die Korrelation bei nahezu 80%! Für Anleger kann dies unangenehme Konsequenzen haben:

  1. Die Diversifikation innerhalb des jeweiligen „Mischfonds“ scheitert, wenn Aktien nachhaltig fallen, denn es wird voll auf die Aktienmärkte gesetzt
  2. Die Diversifikation über unterschiedliche Fondsmanager ist gering, weil alle (!) von der gleichen Quelle leben
  3. Viele Manager denken und handeln nur „long-only“. Somit nutzen sie ausschließlich Aufwärtsphasen, um Erträge zu erwirtschaften.

Eine erfrischend andere Auswahl treffen

Investoren, die sich dieser Problematik bewusst sind, treffen eine grundsätzlich andere Auswahl. Und die heißt Anlagestil-Diversifikation. Die kluge Idee dahinter ist, dass echte Diversifikation nur dort zu finden ist,

  • wo Manager konsequent ihren eigenen Anlagestil verfolgen,
  • wo Manager ein breites Wissen über viele Assetklassen aufweisen und die komplette Klaviatur nutzen,
  • wo Manager sich auch abseits des Mainstreams positionieren.

Sucht ein Anleger gezielt nach den obigen Eigenschaften, so wird er bei sentix fündig. Über den Anlagestil der Behavioral Finance, die mitunter konträre Anlagepolitik und auch via Short Investments, heben sich sentix Fonds wohltuend ab. So weist beispielsweise der sentix Risk Return -M- als Multi-Asset-Fonds im obigen Zeitraum eine Korrelation von exakt 0,00 zum STOXX 600 Aktienindex auf.

Dass sentix mit dem Anlegerverhalten eine völlig unabhängige Ertragsquelle nutzt, zeigen Korrelationsanalysen zu anderen Assetklassen (Zeitraum vom 29. Juni 2017 bis 29. Juni 2018 auf Wochenbasis, Quelle Bloomberg):

 - 10-jährige deutsche Staatsanleihen  0,09
 - Euro/Dollar  -0,35
 - Gold  -0,24

Je mehr unkorrelierte Anlagen ein Portfolio besitzt, desto stabiler ist dessen Gesamtperformance. Gerade wenn es mal wieder turbulenter wird, wie 2018, sind niedrige Korrelationen wichtig. Und genau dann findet der Lackmustest einer guten Diversifikation statt. Das untenstehende Schaubild zeigt die Wertentwicklung der genannten Fonds im Zeitraum eines Jahres vom 27. Juni 2017 bis 27. Juni 2018. Der erfrischend andere Investmentansatz von sentix kommt dabei gut zu Geltung.

 sentix Risk Return M vs. Mischfonds 29.06.17 bis 29.06.18

sentix Risk Return M vs. Mischfonds 29.06.17 bis 29.06.18

 

Zum Fondsportrait des sentix Risk Return -M-

** Es handelt sich um (in alphabetischer Reihenfolge) Acatis Gane Value Invest, Carmignac Patrimoine, DWS Kaldemorgen, Flossbach von Storch Multiple Opp., FMM-Fonds, und Nordea Stable Return.